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Stumm wie ein Fisch sollten wir bleiben..Wir sind heute noch schwer Traumatisiert,aber wir sind nicht mehr verstummt,und werden über die Verbrechen an uns  Heimkindern erzählen., Auf dieser Seite erfahrt ihr, was ich und andere Menschen im Kinderheim KALMENHOF in Idstein durchmachen mussten. Noch heute sind ehemalige Heimkinder Traumatisiert und habe große Schwierigkeiten, sich im Leben zurecht zu finden.

Dass der LWV-Hessen, Träger des Kalmenhofs endlich begreift, dass es an der Zeit ist, den ehemaligen Heimkindern für die schreckliche Vergangenheit zu entschädigen und zu ihrer Aussage steht: 'Aus der Vergangenheit lernen'.

Ihr Heinz Schreyer

Kalmenhof in Idstein .Wir waren die Lebensunwerten der Gesellschaft.Heimkinder der frühen BRD von 1945-1970.

Wiesbadener Kurier  vom 01.07.2004

Statt Therapie gab´s Prügelstrafe

Mutter und Sohn Schreyer erinnern sich an ihre Jahre in der Heilerziehungsanstalt Kalmenhof


WIESBADEN Frühere Heimkinder haben eine Interessengemeinschaft gegründet: Sie wollen entschädigt werden für erlittenes Unrecht, Prügel und Zwangsarbeit. Zu ihnen zählen Elfriede Schreyer und ihr Sohn Heinz-Dieter, die lange Jahre im Idsteiner Kalmenhof gelebt haben.  
Von Kurier-Redakteur

 von Christoph Cuntz

Wenn sich Heinz-Dieter Schreyer an seine Jugend erinnert, sieht er vor seinem geistigen Auge den Kalmenhof in Idstein, der sich damals Heilerziehungsheim nannte. In seinem Tagtraum tritt er vor seine Mutter, die wie er dort untergebracht war. Und die ihn fragt: "Heinz-Dieter, was machst Du hier?" Und er antwortet: "Ich bin auf der Suche nach dem Verlorenen, nach meiner Kindheit, meiner Jugend, meinem Selbst." Seine Mutter Elfriede antwortet: "Mein Sohn, das alles habe ich auch verloren und noch viel mehr.

Ich war 27 Jahre im Heim. Elf Jahre im Kinderheim Marburg und fünf Jahre im Heilerziehungsheim Kalmenhof Idstein.Und dann in Frankfurt Jugendwohnheim.1972 kam ich ins Jugendwohnheim nach Frankfurt. Der Heimleiter über nahm auch die Vormundschaft über mich, weil ich noch keine 18 Jahre war. Zu erst kaufte Er mit mir zusammen neue Klamotten, damit ich die alten von Kalmenhof nicht mehr anziehen muss. Den in denen stand noch die Nr.K 78 E ( Kalmenhof 78 Eigentum. Im Sommer konnte ich eine Ausbildung als Maler anfangen.Im Jugendwohnheim war alles gut, von meinen Lehrlings Lohn musste ich einen teil abgeben für Essen und Wäsche waschen usw. Aber dann 1976 sollte das Jugendwohnheim Bischof Dierich Heim ( Jugendwohnheim ) geschlossen werden, Grund der Schließung war, der Heimleiter soll Gelder Unterschlagen haben.Alle Jugendliche sollten auf andere Heime verteilt werden. Wir machten eine Hausversammlung und haben beschlossen, das alle zusammen bleiben sollten. Ab den 27.10.1976 beschlossen wir das Jugendwohnheim als Besetzt. Wir hatten Unterstützung von der KPD,DKP,SAG und von den Herausgeber der Zeitung Pflasterstrand Cohn Bendit.Auch wurde unsere Demo durch Frankfurt organisiert.Die Stadt und andere wurden auf unseren Kampf aufmerksam.Zeitungen und Fernsehen berichteten über uns. Der Caritas war endlich Verhandlung bereit. Ein Vertreter von der Caritas kam Herr Reihtinger vom Jugendamt Herr Faller und der Pfarrer Hübinger. Der Pfarrer war von der Gemeinde neben uns. Es wurde Verhandelt, der Forderung ein Haus in Selbstverwaltung und einen Sozialarbeiter unsere Wahl. Der Liedsänger Biermann hat uns zu seinem Konzert eingeladen. dort durften wir über unseren Kampf berichten. Auch die Stadt Frankfurt Oberbürgermeister Meister R.Arnt wollte einlenken. In der Zeit sammelten wir 20.000 DM Spenden Gelder. Von den Erlös richteten wir einen Rechtshilfefond ein, für die Leute die einen Rechtsanwalt brauchten.Im März 1977 wurden wir durch die Polizei geräumt. Aber wir gaben nicht auf und machten für unser Ziel weiter Jeden Samstag eine Demo in Frankfurt mit der Forderung ein Haus in Selbstverwaltung. Mit unseren Demo kamen wir auch den Nazis ins Gehege. Das ging so weit, das wir uns noch gegen die Braune Brut wehren mussten. Das war dann Rot gegen Braun. Wir haben es neben unseren Hauptkampf Kampf auch noch die Nazis von der Hauptwache mitten in der Stadt Frankfurt zu vertreiben. Eine Kirche in Frankfurt hat uns im Kampf unterstützt. Sie hat uns sogar in der Kirche übernachten lassen.Nach lange Monate nach der Räumung bekamen wir das Haus in Selbstverwaltung. Träger war der Verein Arbeit und Erziehung Hilfe.Jahre später zog ich aus und Wohnte mit meiner Freundin zusammen. An das Heim leben dachte ich nie mehr. Aber als ich alleine Lebte kam es zurück in meine Gedanken. Ich ging zurück zu den, wo ich aufgewachsen bin. Ich wollte meine Vergangenheit aufarbeiten. Gab aber wieder auf, weil ich keine Anhaltspunkte hatte.In der zwischenzeit Zeit habe ich geheiratet und hatte zwei Kinder mit meiner Frau. Alles lief gut, bis ich in der Zeitung gelesen habe Kerner macht sie berühmt. Da wurde ich wach schrieb einen Bericht an Kerner. Aber ich wurde nicht genommen. Aber ich war aufs neue wach. Fuhr mit meiner Familie in den Kalmenhof. Meiner Frau wollte ich zeigen, wo ich aufgewachsen bin. Ich kam mit den Verein ehemaliger Heimkinder in Kontakt. Von dort aus ging es los. Meine Familien Geschichte kam in die Zeitung. Im Juli 04 hatte  ich die Akten meiner Mutter und Mir. Der SWF 2 und der HR 2 machten eine Sendung mit mir und meiner Mutter. Später war das Treff der ehemaligen Kalmenhof Kinder direkt vor Ort.Schritt für Schritt kam ich vorwärts. Ich habe neue hinweise aus der Akte meiner Mutter.Ämter habe ich angeschrieben da bei kam heraus, das meine Vorfahren aus der ehemalige DDR stammen Sonnenberg und Gota.Ich konnte so meinen Stamm Baum Mütterlicher nach lesen.Aus Marburg Lahn bekam ich Unterlagen über meinen Bruder Franz Peter Schreyer geb.1953 verst.1953 Auch Unterlagen über die Herkunft meiner Oma und Opa.Die Akte meiner Mutter hat mir dabei sehr geholfen.Aber eine Tante meiner Mutter lässt sich nicht finden.Liesbeth Schwarz aus Kassel Willhemshöhe.Sie hatte eine Gaststätte auf der Wilhelmshöhe und spähter dort einen Blumen Laden. Sie war mit einen Landeshauptmann ( H.S.) aus Kassel Verheiratet. Er war ein Offizier bei der SS ? Nazi ? vielleicht des wegen keine Auskunft aus Kassel.Ich habe ein Schrift Stück mit Tante Liesbeth S. und alle mir bekannte Daten nach Kassel geschickt.Auch gibt es noch eine Lebende Freundin von ihr.Drei mal habe ich Kassel angeschrieben aber immer ohne erfolg.Aber ich war im großen und ganzen mit allem Zufrieden was ich bis 2007 geschafft habe.Das habe ich alles Geschäft ohne Hilfe.Ich habe meine Familien Geschichte neu auf gerollt.Wenn man einen Punkt hat, so klein er auch ist,soll man sich dran hängen und weiter machen.Auch darf man nie sein Ziel aus den Augen verlieren.Heinz Schreyer

Meine ganze Familie war im Kalmenhof, Mutter, Vater?, meine Geschwister. Meine Mutter seit 1941.

Eine ganze Familie verwaltet im Heim.pdf