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Der Nachlas eines Verstorbenen

Wenn jemand die Erde Verlässt, ist dies schon ein sehr schmerzhafter Akt.Und wenn es um den Nachlas eines Verstorbenen geht, ist dies richtig Arbeit. In meinen Fall wusste ich nicht, was auf mich zu kommen könnte. Erst einmal die Kosten der Beisetzung plus was man noch an der Stadt Bezahlen muss. Auch wusste ich nicht, ob es überhaupt ein Nachlas gibt in welcher Form auch immer. Auf einen Parkplatz, habe ich die Wichtigsten Unterlagen bekommen, aber ohne richtige Info, was ich nun machen muss / sollte.

Alles musste ich alleine machen. Auch wusste ich nicht, wenn ein Betreuter Verstirbt ist automatisch der Betreuer nicht mehr Zuständig. In meinen Fall wurde nicht mal eine Übergabe in meiner nun Zuständigkeit gemacht worden. Ich hatte nun das Sparbuch und eine Konto Nummer auf zwei Verschiedenen Banken die auch noch in Verschiedenen Städten waren. Im Altenheim war auch noch etwas in einer Finanz Form. Die Sachgegenstände meiner Mutter bekam ich aber ansonsten wollen sie den Erb- Schein haben von mir

Es gab kein Testament oder so etwas ähnliches hinter legt. Ich musste auf das nachlas Gericht um Info zu bekommen. Dort sagte man mir das ich einen Erbschein beantragen muss, aber das geht auch nicht so einfach, erst einmal die Sterbe Urkunde, dann musste ich das Erbe antreten. Meine Geschwister müssen sich dazu äußern ( sie wollen nichts ) So bin ich in die nahe gelegene Stadt zur Bank, dort habe ich die Schriftliche Verzichts Erklärung und die Sterbe Urkunde vor gelegt. Das reichte auch nicht, also habe ich dann noch den Ausweis beider Kopiert und nach gereicht. Nach Tagen bekam ich einen Anruf nur mit Erbschein.

Das Konto war heraus zu bekommen, war auch sehr schwer. Ich hatte nur Ihren Namen und ihre Konto Nummer. Die Bank habe ich heraus bekommen. Bei meinen Anruf schneiderte es an dem Bank Geheimnis Aber das Guthaben auf den Konto wusste ich ja vom Betreuer. Hätte ich eine General Vollmacht über den Tod hinaus gehabt, wäre alles viel einfacher gewesen. Aber so musste ich einiges an Papieren besorgen und vorlegen. Heiratsurkunde meiner Mutter ihre Sterbeurkunde Sterbeurkunde Ihres Mannes, Geburtsurkunden aller ihrer Kinder Verzichts Erklärung meiner Geschwister und dann kann ich den Erbschein bei Gericht beantragen.
Eins habe ich bei all dem Gelernt, ich würde meiner Frau so eine General Vollmacht über meinen Tod hinaus ausstellen und auch Beglaubigen lassen. Den so eine Arbeit, wie ich sie machen musste, würde ich sie so mit ersparen. Wichtig ist auch sich alle Info im Vorfeld schon zu besorgen um schneller voran zu kommen.

Nach dem ich alles endlich in die richtigen Bahnen gelenkt habe, und auch wusste was meine Mutter an Finanziellen Guthaben hatte, man hätte viel mehr für sie tuhen können, als sie noch Lebte. Wenn der Betreuer das Altenheim mehr Interesse, an das Wohl meiner Mutter gedacht hätte.Ich selber wusste nie wie ihre finanzielle Situation war, auch durfte ich ohne Genehmigung des Betreuer eh für meine Mutter nichts machen, Es war ja schon ein Problem, wenn ich mal ihr Klamotten kaufen wollte, oder wenn meine Mutter meine Kinder etwas schenken wollte.Am Anfang durfte ich in ihren Namen unter für sie Taschen Geld holen, weil meine Mutter ja nur noch im Bett lag. Dies wurde mir dann aber auch Untersagt. Also habe ich ihren Einkauf ( Wurst, Käse usw.) selber von meinen Geld bezahlt. Ich konnte nichts mehr machen ohne eine Zustimmung.Mit dem Geld was meine Mutter vom NS Fonds bekommen hat, habe ich die Beisetzung geglichen, und man hätte zu ihrer Lebzeiten so viele Möglichkeiten gehabt ihr gutes zu tun. Heute nach all dem, Frage ich mich, ob ich nicht mehr hätte machen können