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Eins wollte ich noch los werden, was mich sehr bewegt hat, und mich auch in vieler Hinsicht verändert hat. Die da meinen, schon wieder alte Kamelen, sollen nur alles wieder zerreden, den ich sehe ihren Beitrag so wie so nicht, den sie dazu schreiben.

Ich habe in meinen Leben schon vieles gelernt, verändert und auch zu Wege gebracht. Ich habe einen Kampf geführt, ohne eigentlich zu fragen ja zu wiesen, wird das eigentlich auch gewünscht. Für mich gab es zur der Zeit nur eines ! Rache, Hass und Vergeltung, für das was meine Familie durch leben musste. Die Medien waren zu der Zeit noch nicht ganz offen, für die Belangen von ehemalige Heimkinder. Mit Gründung des VEH ist es langsam ins Rollen gekommen und ich konnte endlich eine Wiesbadener Zeitung dazu gewinnen zu Berichten und so kam eins in andere.Ich habe es erreicht, das die Medien auch ausführlich über meine Familien Geschichte Berichteten. Für meine Mutter wollte ich mehr noch, so das sie eine Entschädigung bekommt für all die vielen Jahre im Kalmenhof. Ein Fond der für Nazi Opfer in Wiesbaden ansehnlich war, hatte Kontakt mit mir Auf genommen und wollte zu Gunsten meiner Mutter etwas machen. Nach Monate warten, hat es auch geklappt. Eine einmal Zahlung plus eine Monatlich Zahlung sollte es geben.Genaues wollte man mir nicht sagen, da sie ja einen Betreuer hatte. Aber OK ich musste es so hin nehmen. Meine Mutter wollte dann noch einmal nach Idstein in den Kalmenhof fahren, um zu sehen, was sich alles Verändert hatte.Ein Behinderter Fahrdienst hat meine Mutter im Auto nach Idstein gefahren und wir sind mit den Zug hin gefahren. Michael wollte unbedingt den Rollstuhl schieben im Kalmenhof Gelände und Günter machte dabei Filmaufnahmen. In der Stadt trafen wir ein paar ältere Frauen mit den meine Mutter im Pensionat früher waren. Zur Gedenkstätte wollte sie auch, aber kurz davor, weinte meine Mutter und sagte bitte nicht dahin. Es war für meine Mutter noch einmal sehr wichtig dort gewesen zu sein und sagte, nun habe ich damit abgeschlossen. Ich selber weiß erst heute so richtig, was sie mir damit sagen wollte. Den ich habe damals weiter gekämpft für nach meiner Ansicht für das Recht meiner Mutter. Meine öffentliche Arbeit hat sich gelohnt um die Familien Geschichte in die Öffentlichkeit zu bringen. Meine Mutter wusste es, aber mir gesagt wie sie selber, dazu steht hat sie nicht gesagt.Sie sagte nur Heinz du hast so viel für mich gemacht, als ich Dich brauchte hier im Altenheim ( Einkaufen Telefon besorgen und ab und an mit ihr im Rollstuhl spazieren fahren ) Leider kam dann die Zeit wo sie nur noch schwer aus dem Bett wollte. Sie wurde durch das viele liegen Krank, das sie selbst zu ihren Geburtstag im Bett lag. Ich selber war nicht so oft zu Besuch, irgendwie konnte ich nicht immer an Ihren Bett sitzen, weil mich das ganze Elend, was ich sah immer wieder an die frühere Zeit Erinnerte, wo meine Mutter im Kalmenhof war. Ich hätte mir so gerne gewünscht, das viele Dinge einen anderen Weg genommen hätte.

Heute wo meine Mutter wieder ins Krankenhaus musste und mir die Ärzte sagten, das es nicht gut aussieht und ich auch noch das gesamt Bild ihrer Gesundheit erfahren habe, habe ich natürlich auch nach schuldigen gesucht und ich dachte an ihren ersten Dekubitus 2009 und das man da mehr machen konnte auf Vorschlag der Ärzte und es wurde nicht gemacht, warum auch immer, war der ärger heute noch größer. Das was ich machen konnte habe ich gemacht. Beschwerte Brief an das Altenheim, die Heimkontrolle auf gefordert auf zu klären warum es so weit gekommen ist und auch das Betreuungs- Gericht angeschrieben. Ja meine Mutter war Gesundheitlich sehr angeschlagen und die Ärzte sagten zu mir sie könnte sterben. Beim Besuch fragte ich meine Mutter wie es ihr geht und ob sie Schmerzen hätte. Es ginge ihr gut hätte keine Schmerzen aber Durst. Sie schaute mich an und verlangte Wasser zum trinken. Draußen fragte ich, die Schwester ob ich ihr etwas geben dürfte.Mit den Schnabel Becher gab ich ihr immer nur einen kleinen schlucke, so wie ich es früher bei meiner Tätigkeit im Altenheim gemacht habe. Einen Tag später war ihr Zustand unverändert wieder Fragte ich nach ihr wohl befinden und Fragte sie auch, ob sie wüsste, wie es um sie stand. Meine Mutter meinte ja ich weiß es. Mein Bruder war immer mit dabei wenn ich zu ihr ging. Am Sonntag in der frühe rufte, das Krankenhaus an, wir sollten kommen, es wäre wahrscheinlich so. weit.Meine Frau und ich fuhren mit den Auto hin und mein Bruder kam mit den Auto von Wiesbaden aus. Im Zimmer meiner Mutter setzte ich mich auf den Stuhl ganz nah an ihren Bett und sagte Elfriede hörst du mich ich bin mit Daniela hier und der Klaus kommt auch noch. Die Ärztin kam rein und sagte mir, das meine Mutter starke schmerzen hat und sie ihr schon zeit heute morgen ein starkes Schmerzmittel gibt. Ich war dann ganz alleine bei meiner Mutter und spürte, das es zu ende geht. Sie holte Luft war aber sehr schläfrig und ich glaube auch mit sich ganz alleine um über zu gehen.Ich selber spürte eine Kraft in mir, als ob meine Mutter mir sagen wollte, Heinz hör endlich auf zu Kämpfen und lebe dein Leben. Ich stand auf schaute meine Mutter an und sie schloss ihre Augen von selber ihr Atem hörte ich nicht mehr. Die Schwester schaute nach und sagte sie ist über gegangen. Mein Bruder habe ich unten abgefangen und ihn dann gesagt, geh ins Zimmer und nehme auf deiner Art Abschied von deiner Mutter, Er wollte es nicht machen, ich aber sagte ihn, du musst es tuhen, sonst wirst du es irgend wann mal bereuen es nicht gemacht zu haben. Ich selber habe es mir vorgenommen, meine Mutter mit Würde und Respekt zu Beerdigen. Auch werde ich nichts mehr Unternehmen und Fragen warum und wie so. Mir soll es gleich sein, was die Heimkontrolle oder das Betreuungs- bei seinen Kontrollen heraus findet. Meinen Anwalt habe ich gesagt, schmeiße alle Unterlagen weg ich mache nichts mehr, meine Mutter soll ihren Frieden finden wie auch ich meinen Frieden finden werde. Heute ist mir auch Bewusst geworden, wie viele Zeichen meine Mutter mir gegeben hat endlich, mein Leben zu leben und nicht immer wieder zu Kämpfen und mich selber dabei kaputt zu machen. Ich glaube sie hat es mir angesehen, wie viel Kraft und Energie es mich gekostet hat.immer weiter zu gehen und mich selber da bei zu Vergessen.Zu Vergessen, das ich doch selber eine Familie habe, die mich braucht. Meine Mutter war eine Starke Frau trotz allen was sie durch leben musste. Einen Lebens Partner findet man immer wieder, aber eine Mutter hat man nur einmal im Leben. Meine Mutter musste erst Sterben, bevor ich erfahren konnte, was ich damals 2005 Erreichte. Sie bekam 5000 Euro aus den NS Fond und jeden Monat eine zu Zahlung von 150 Euro bis zum Lebens ende Ist eine gute Bilanz für 8 Jahre. Was hätte man alles noch mit den 5000 Euro machen können, als meine Mutter noch Körperlich bei beisammen war. Ein Fahr dienst konnte sie ja in Anspruch nehmen. Alles wer zu einen früheren Zeitpunkt möglich gewesen.

Für mich selber kommt die Zeit mit vielen Dingen ab zu schlissen, auch wenn es nicht leicht ist. Zu gerne würde ich mal einen Einblick in die Betreuungs- Akte Altenheim Akte meiner Mutter werfen und auch die letzte Kranken Akte lesen. weil doch so mancher Zweifel hängen bleibt. Dies werde ich wohl immer mit mir tragen müssen. Aber eins ist mir gewiss, nach all dem was ich gemacht habe. Die Geschichte meiner Mutter und die Meine, wird immer und ewig zu lesen und zu sehen sein. Dafür hat es sich schon gelohnt, immer weiter zu machen.

Teil zwei
Im Forum habe ich viel und ausführlich über die Geschichte meiner Mutter und Mir geschrieben, weil es ja auch ein Forum für ehemalige Heimkinder ist. Ja ich habe viel Kritik aber auch viel gutes al Antwort bekommen. Das Forum ist ein Breites Spektrum wo drin man sich bewegt und schreibt. Auch musste ich fest stellen, das sich kaum Persönliche Themen fest gesetzt haben die, die Menschen hier Beschäftigen. Weiterhin stellte ich nach all den Jahren hier fest, das die Denk weise bei bestimmten Themen, zwischen Ost und West doch sehr weit aus einander gehen. Vielleicht liegt es auch daran das Ost und West viele Jahre verschiedene Strukturen hatten. Und wenn man viele Jahre von einander getrennt lebte mit verschiedenen Strukturen und Ansichten ist es heute um so schwerer einen gemeinsamen Weg zu finden um sich auch gegen Seitig verstanden zu fühlen.Ansichten Dinge zu sehen und zu beurteilen sind schon sehr Verschieden. Auch kenne ich viele aus den Osten sie Beurteilen vieles anders als wir im Westen. Ich selber bin ja auch mit einer Frau verheiratet, ( inzwischen 15 Jahre ) die aus einer ganz anderen Kultur kommt, Selbst heute sind wir in vielen Dingen anderer Meinung haben andere Ansichten. Ich bin in vielen Dingen locker und sehe auch vieles relativ. Wehrend meine Frau immer noch vieles so macht wie in Rumänien. Aber dies ist halt so und ich kann auch da mit leben.

Als ich heute beim Pfarrer war, um die Grab Rede vor zu bereiten, gab ich Ihn die Geschichte meiner Mutter und sagte, aus diesen Schreiben heraus können sie Ihre Rede gestalten. Beim Lesen des Schreiben und den Inhalt fühlte er sich selber Überfordert, sich so etwas vorstellen zu können, das dies alles Passiert ist. Er ist noch ein sehr Junger Pfarrer und gerade erst vor kurzen in die Gemeinde eingewiesen worden. Ich sagte Ihn die Beisetzung wird ganz schlicht und einfach, wie sie auch gelebt hat.

Wenn man als Mensch Gesund und Fit ist und auch keine Hilfe Benötigt sein eigenes Leben noch selber gestalten kann, ist man immer Frei und kann auch über sich selber bestimmen. Aber wenn es nicht so ist und es bleibt nur das Altenheim, kann man auch gleich unten an der Eingangs Türe seine Persönlichkeit ab geben. Dann hat man seinen Tagesablauf schon geplant und die Strukturen des Altenheim schon nahe gelegt bekommen. Ich weiß wo von ich Rede habe ja selber in so einen Heim gearbeitet. Auch bei den Pflegestufen 1,2,oder3 kann man kaum bemerken, das die Pflege intensiver ist. Bei meiner Mutter konnte ich es gut bemerken, das da nicht viel mehr gemacht wurde.

Es ist erstaunlich das immer noch auf den Beitrag meiner Mutter geschrieben wird,ich soll endlich aufhören zu schreiben und andere schreiben doch weiter. Zum Glück muss ich dies nicht mehr lesen, weil ich bei dreien schon vorsorge gemacht habe. Aber wenn ich schon sehe wer ( Bons und Mandolinchen ) geschrieben hat, kann ich mir gut Vorstellen das es nichts gutes ist. Warum kann man hier im Forum nicht seine Persönliche Geschichte schreiben ? Ohne ständig Unterstellungen zu bekommen. Ich habe auch Verständnis, dafür wenn man auf manche Dinge eine andere Meinung hat. Aber was da von Bons, Ines und Mandolinchen gekommen ist, empfand ich nicht gerade In Ordnung. Aber sollen die ihren Persönliche Schlacht gegen mich nur weiter führen. Ja ich habe auch etwas in den Raum gestellt ( Pflege Fehler ) man sagte mir das ein Dekubitus zu meist ein Pflege Fehler nach sich zieht. Aber ich möchte nicht mehr da zu etwas schreiben.

Auch bin ich ganz Froh das ich in Punkt Entschädigung ab gewartet habe und den VEH mit Anwalt keinen Auftrag erteilt habe. Ich war nun bei meiner Anlaufstelle in Frankfurt und bin mit den Ergebnissen sehr Zufrieden. Auch kann ich mich morgens in den Spiegel schauen und sagen ich habe alles richtig gemacht.