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Viele Menschen haben sich direkt, an den LWV Hessen-Kassel gewand. Sie haben schreiben an Herrn Brückmann und Herrn Lehning geschrieben, immer mit der bitte, den ehemaligen Heimkinder aus dem Kalmenhof zu helfen. Auch ging es in den schreiben, um meine Mutter Elfriede Schreyer / Riback. Sie war von 1943 bis 1970 im Kalmenhof .

Der LWV hat sich bis heute nicht durch gerungen, in irgend einer Form meiner Mutter entgegen zu kommen, für das Leid was sie über 30 Jahre im Kalmenhof durch leben musste. Selbst an einer Entschädigung für die vielen Jahre ohne in Freiheit leben zu dürfen, selbst daran hat man nicht gedacht. Sie haben meine Mutter und das was sie durch leben musste, zwar zur kentniss
genommen, mehr aber nicht.

Veranstaltung vom 09.06.2008 in Idstein Ts

Unter den Motto ! Aus der Geschichte lernen

Ein wichtiger Auszug von den Tagungsdokumentation

Erste Beigeordnete Evelin Schönhut-Keil Seite 77

Wir wollen die Akten transparent machen und wollen in Zukunft wenn Forderungen z. B. nach Entschädigungen, gestellt werden, alles tun, was in unser Macht steht, um zu helfen, auch durch die Offenlegung von entsprechenden Unterlagen.Das nehmen Sie mir bitte so ab.

Heinz Schreyer Sohn von Elfriede Schreyer Seite 82

Und jetzt eine Frage an den LWV betreffend meiner Mutter.Wie wollen Sie nach 27 Jahren der Knechtheit meiner Mutter.Wie wollen Sie ihr begegnen Meine Mutter bekommt keine rente, weill sie niemals versichert war.Meine Mutter ist heute 75 Jahre.

Antwort Frau Schönhut-Keil

Ich wollte gerne noch auf die Frage von Herrn Schreyer eingehen.

Ich würde ihnen einfach nur anbiten, weil ich Ihren Einzelfall jetzt nicht so gut kenne.Ikomme gleich noch mal zu ihnen. Ich habe da noch eine Idee, ihre Mutter beteffend Aber ich würde das jetzt ungern hier vor dem Publikum machen wollen.

Die Idee war im Härte Fall meiner Mutter zu einen NS Fon. Eine Eimmal Zahlung zu bekommen.Dies wurde aber nach Monaten vom NS Fon ab gelehnt.

Mein Antrag auf Entschädigung und andere wurden von LWV Hessen ( Rechtsabteilung )

Labidal ab gelehnt. Unteranderen es ist kein Fahl der Haftpflicht.

Der Tenor war AUS DER GESCHICHTE LERNEN. Aber was hat der LWV Hessen den nun

aus der Geschichte Kalmenhof gelernt ????????

gesch. Heinz Schreyer
Kontaktadresse: heinz_schreyer@hotmail.de


Sehr geehrter Herr Schreyer,

im Auftrag von Frau Erster Beigeordneten Schönhut-Keil möchte ich Ihnen mitteilen, dass wir derzeit prüfen lassen, ob es eine Möglichkeit gibt für Ihre Mutter Frau Elfriede Schreyer aufgrund der Besonderheit des Einzelfalles, eine einmalige Hilfe aus dem NS Härtefondes zu erhalten.

Wir möchten Sie aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich hiebei nicht um eine ausgewiesene Entschädigungsleistung handeln kann, sondern gegebenenfalls um eine einmalige Hilfeleistung.

Sobald wir nähere Informationen haben, setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung.

Mit freundlichen Grüßen

Jördis Dornette

Büro der Ersten Beigeordneten

-Persönliche Mtarbeiterin


Betreff: Einmalige Leistung aus dem NS-Härtefonds

| | | LWV Hessen | Posteingang

Sehr geehrter Herr Schreyer,

nach den uns vorliegenden Informationen der zuständigen Landesbehörden ist es nicht möglich, dass Ihre Mutter Elfriede Rybak

eine einmalige Sonderleistung aus dem NS-Härtefonds des Landes erhält.

Wir bedauern, Ihnen keine anderslautende Mitteilung machen zu können.

Wir stehen Ihrer Mutter bzw. deren gesetzlichem Betreuer für weitere Informationen zu Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Jördis Dornette


Sehr geehrter Herr Brückmann,

Ich schreibe sie heute mit einem großen Anliegen an. Es geht um den LWV. bzw um Herren Lehning, was die ehemaligen Heimkinder, Heinz Schreyer mit Mutter, Michael Fri. Börner, Volker Spiegler und Günter Klefenz. aus dem Kalmenhof betrifft. Die Geschichte und die Vergangenheit, wo Kinder in der Kriegszeit untergebracht wurden, dieses Hauses kennen sie Ja.
Für die Personen dessen Namen oben steht, gibt es keine Aufarbeitung von seitens des LWV. Ich bin Traurig und Wütend zugleich, wenn ich sehe, was seit 2 Jahre dem LWV bekannt ist und dieser sich verhält. Bei den ehemaligen Heimkinder kann keine Aufarbeitung stattfinden solange nicht jeder von Ihnen mit seiner Vergangenheit, ernst genommen wird.

Der LWL in Münster hat sehr viel dazu beigetragen, den ehemaligen Heimkindern zu helfen, schon allein dadurch fiel es vielen Leichter mit Ihrer grausamen Vergangenheit anders, umzugehen.

Das ist bis heute bei den oben genannten Personen nicht der Fall. Herr Lehning ist überhaupt nicht bereit an einer Aufarbeitung. Er schiebt alles von sich und sagt aber gleichzeitig nach außen Hilfe zu. Bei einen Versuch im Kalmenhof am 09 Juni versuchte der LWV, einem Heimkind zu erklären das er nicht für Ihn zuständig sei, was fast zu einer Eskalation führte.Dieses Heimkind lebt heute in einem anderen Bundesland, wobei diesem Heimkind, dieses unmissverständlich klar gemacht wurde.

Es geht hier um die Zeit in Ihrer Kindheit und Jugend und nicht da wo sie heute Leben.

Mir schrieb Herr Lehning, das sich der Petitionsausschuss und der Verein damit befassen würde. Ich fühlte mich mit dem Brief dem ich von Herren Lehning bekam , missverstanden..

Wenn er genauso mit den Opfern umgeht, dann wundert mich nichts mehr.Die Opfer haben bis heute mit der Aufarbeitung nicht begonnen. Sie leiden immer noch Höllenqualen, wie eh und je!!!!!!!!!!!!!!!!!! geraten an Menschen die es nicht immer gut mit Ihnen meinen. Dadurch entsteht dann unter den ehemaligen eine Hierarchie. In einem Fall wurde ein ehemaliges Heimkind mit seinem Täter konfrontiert, das gab es auch. Ältere Opfer wurden zu Tätern. Das habe ich auch erleben müssen von Älteren geschlagen und gedemütigt zu werden.

Es gibt ein Spruch. "Kinder können sehr grausam sein!!!". Das fängt heute schon im Kindergarten an.

Auch vor dreißig Jahren oder mehr, haben Kinder so agiert. Traumatisierte Täter die durch Ihre Kindheit so gestört waren, versündigten sich an den Kleineren, indem sie Ihre Macht an hilflosen Kindern ausübten.

Was Frau Schreyer, die Mutter von Heinz Schreyer betrifft, schicke ich Ihn gleich noch eine Link anbei.

Im Januar 2003 hatte sich der Landschaftsverband, bei den Opfern der Nazizeit in den Heimen , öffentlich entschuldigt. Sie bekommen eine OEG.

"Der Fall Paul Brune!" ein Film den sie sich mal anschauen sollten, wurde dann vom LWL Münster in Auftrag gegeben.

Dieser Brief soll ein Aufruf und gleichzeitig eine Beschwerde sein. Bitte tuen sie mir ein Gefallen und schicken diesem nicht an den Zuständigen Herren Lehning.Anhänglich ist diese Beschwerde ja was mich da zu veranlasste diesen Brief zu schreiben.

Gehen sie auf die Opfer zu. Sprechen sie mit Ihnen . Hören sie sich immer wieder Ihre Traumatischen Erfahrungen an, damit zeigen sie ihnen das Sie Ihren Schmerz der ja nun von Kindheit an da ist, verstehen.. Das ist die Aufarbeitung die ich meine.

Somit verbleibe ich mit freundlichen Grüßen in der Hoffnung das sie Herr Brückmann, den Opfern noch einmal die Hand reichen und ganz Wichtig, Zuhören! Kontakt zu Ihnen aufnehmen!!! Übrigens hat der Verein genug zu tun, deswegen kommen auch Briefe von anderen Stellen. In diesem Fall von mir. Ich bin voll Informiert was den Verein betrifft ,bin Mitglied.

Marion Zagermann (2006)Betr. Opferentschädigung für Elfriede Ryback,geb. Schreyer,geb. 28.03.1931

Bezug.: 1. Schreiben des Herrn Lehning vom 20.10.06

2. Schreiben der Frau Dornette Jördis vom 08.03.07

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Schreiben der Psychologin Frau Zovkic, die mehrere Jahre im im Kalmenhof tätig war.


Sehr geehrter Herr Brückmann.

Herr Schreyer, der Sohn der o.g. ehemaligen Heiminsassin des Heilerziehungsheimes Kalmenhof übersandte mir die beiden o.g. Schreiben, aus denen hervorgeht, dass der LWV-Hessen keine Bereitschaft zeigt, Frau Ryback in irgendeinerweise zu entschädigen, weder für die während der Nazizeit erlittenen schweren Traumata noch für die erlittenen schweren Menschenrechtsverletzungen und Beeinträchtigungen ihrer Persönlichkeitsentwicklung in der Zeit danach von 1945 -1969.

Ich bin sehr betroffen über die Art und Weise, in der die Anträge auf Entschädigung abgelehnt wurden und kann nicht nachvollziehen, dass der LWV zu keiner Entschädigung bereit ist, wo doch auf der Tagung am 09.06.06 von Ihnen und der Beigeordneten Frau Schönhut-Keil Versprechungen gemacht wurden.

Ich lernte Frau Ryback, damals als „ Elfriede" im Kalmenhof bekannt, während meiner Tätigkeit als Psychologin im Kalmenhof in den Jahren von 1966 bis 1970 näher kennen. Elfriede arbeitete zu der Zeit als Serviererin im sog. Casino, wo die Angestellten aßen.

Ich hielt sie zunächst für eine Angestellte, da sie ihre Arbeit so geschickt verrichtete, wie jemand, der für diesen Job bezahlt wird.

Nachdem ich nun erfuhr, dass Elfriede praktisch seit 1943 im Kalmenhof lebte, begann ich mich für ihre Biographie und die Gründe ihrer Heimunterbringung besonders zu interessieren und stellte fest, dass sie im 3. Reich von den damaligen Psychiatern als an erblichem Schwachsinn leidend abgestempelt worden war und in sämtlichen Psychiatrischen Folgegutachten diese Diagnose immer wieder übernommen wurde, was als Grund für die Heimunterbringung über das 21. Lebensjahr hinaus angeführt wurde.

Aus dem Aktenstudium ergab sich ferner, dass Frau Schreyer, als sie nach einem Bombenangriff ihre Mutter verloren hatte und Vollwaise geworden war, nicht von der Tante adoptiert werden konnte, eben wegen der Diagnose: erblicher Schwachsinn –Imbezillität.

Frau Schreyer musste während der Nazizeit ständig um ihr Leben bangen, denn im Kalmenhof wurde in großem Umfang Euthanasie betrieben und die dort lebenden Kinder wussten davon. Nur auf Grund ihrer großen Anpassungsfähigkeit und einer gewissen Überlebensintelligenz gelang es Frau Schreyer die Nazizeit zu überleben.

Nun sollte man erwarten, dass nach Kriegsende Frau Schreyer endlich eine Möglichkeit der Aufarbeitung ihrer Traumata und eine Nachbeschulung bekam, doch niemand kümmerte sich um sie.

Sie wurde, obwohl sie keinesfalls schwachsinnig war, sondern allenfalls an einer Lese-Rechtschreibschwäche litt, weiterhin dumm gehalten und wuchs ohne kulturelle Anregung und ohne Beschulung gemeinsam mit Geistig- Schwer- Behinderten im damals sog. Pensionat auf.

Man hatte erkannt, dass sie vielseitig einsetzbar war und gut arbeiten konnte, so dass zu der Ignoranz der Heimleitung und der Betreuer, noch ganz bewusst das Ausbeuten ihrer Arbeitskraft hinzukam.

Was dabei störte, war die Tatsache, dass Frau Schreyer als junges Mädchen recht attraktiv aussah und beim männlichen Geschlecht Begehrlichkeiten auslöste. So kam es denn nicht nur zu sexuellen Kontakten mit Heimzöglingen, sondern wohl auch zu sexuellen Kontakten mit einem Erzieher. Die Folge war, dass Frau Schreyer dreimal Mutter wurde und zwei Söhne und ein Zwillingspärchen zur Welt brachte.

Statt nun Frau Schreyer zu helfen und ihr eine Möglichkeit zu bieten, mit ihren Kindern gemeinsam zu leben, wurden diese nach der Geburt rigoros von der Mutter getrennt und in verschiedenen Heimen abgeliefert.

Die frühe Trennung der Kinder von der Mutter hatte wiederum seelische Entwicklungsstörungen und Hospitalschäden zur Folge, die bis zum heutigen Tag nachwirken. Der älteste Sohn verstarb.

Frau Schreyer galt fortan als sexuell verwahrloste Schwachsinnige, die noch strengerer Kontrolle bedurfte und ständig von den Erziehern und auch den andern Heiminsassen gedemütigt wurde.

Es wurde ihr verwehrt, sich mit einem jungen Mann zu treffen, der sie heiraten wollte und offiziell bei dem damaligen Heimleiter Ilge um die Erlaubnis zur Heirat gebeten hatte. was mit harschen Worten abgelehnt wurde. Anstatt das Paar einzuladen und zu prüfen, welche Chancen diese Heirat hat, wurde dem jungen Freier eine Klage wegen Verführung einer Schwachsinnigen angedroht.

Hinzu kam, dass Elfriede, wenn sie mit einem Mann gesehen wurde, drastische Strafen erleiden musste, wie Prügel, das Tragen eines grauen Büßerkleides und das Scheren der Haare.

Diese Strafen waren auch noch angesagt, als ich bereits im Kalmenhof tätig war.

Da ich erkannte, mit welch fachlicher Inkompetenz die bisherigen Psychiatrischen Gutachten über Frau Schreyer erstellt worden waren, entschloss ich mich, an die Hauptverwaltung zu schreiben und meine eigenen Beobachtungen und Untersuchungsergebnisse darzulegen. Das schien mir besonders angezeigt, als Frau Schreyer nach einem Sexualkontakt mit einem Zögling durch Tragen des Büßerkleides sowie mit weiteren , sie empfindlich treffenden Maßnahmen, wie sofortige Verlegung und Trennung von ihren damals bereits in Idstein lebenden Kindern , bestraft werden sollte

In meinem Gutachten stellte ich die die Diagnose, erblicher Schwachsinn und völlige Lebensunfähigkeit außerhalb des Heimes, in Frage

Ich widerlegte die bisherigen Gutachten, deren Diagnose, erblicher Schwachsinn, ausschließlich darauf beruhte, dass Frau Schreyer nicht Schreiben und Lesen konnte, sowie Schwierigkeiten bei der Bildung abstrakter Begriffe hatte.

Dass diese Defizite natürliche Folgen einer mangelhaften Förderung und Deprivation durch die Anstaltserziehung sein könnten, hatten die Gutachter, deren Wissensstand der Psychiatrie im Nationalsozialismus entsprach, nicht einmal in Betracht gezogen, wie auch der Einfluss der Sozialisation völlig außer acht gelassen wurde.

Mein neu erstelltes Gutachten über Frau Schreyer und mein Engagement für das Erlassen der Strafen erzürnten den damaligen Direktor Göschl und dienten ihm zum Anlass, mir zu kündigen. Er hatte mir diese Maßnahme bereits bei einer Besprechung zum Fall Elfriede Schreyer, mit den Worten, „wer sich mir widersetzt, wird ausgemerzt" angedroht.

In seinem Schreiben an die Hauptverwaltung des LWV in Kassel wurden das Gutachten, mein Eintreten für Straffreiheit und eine vernünftige Rehabilitation der Frau Schreyer u.a. als Gründe für meine Entlassung angeführt, so dass der LWV über den Sachverhalt informiert war und nicht behaupten kann, er habe von der Geschichte der Elfriede Schreyer nichts gewusst.

Da Frau Schreyer auch stets bei offiziellen Besuchen der Landesdirektoren und Dezernenten im Kalmenhof als Serviererin eingesetzt wurde, müsste sie auch bei der Hauptverwaltung im Laufe der vielen Jahre bekannt gewesen sein, und jeder klarsichtige Mensch hätte erkennen müssen, dass sie nicht schwachsinnig ist

Mein Gutachten über Elfriede Schreyer, dass damals soviel Staub aufgewirbelt hat, ist jedoch, wie mir der Sohn, Heinz Schreyer jetzt berichtet, in deren Akte nicht mehr enthalten, im Gegensatz zu jenen Gutachten, die die Diagnose, Erblicher Schwachsinn Mittleren Grades, immer wieder neu stützen.

Warum mein Gutachten offensichtlich der Akte entnommen wurde, mag zu bestimmten Vermutungen Anlass geben.

Ich bin der Auffassung, dass, wenn überhaupt jemand eine Entschädigung für die erlittenen Qualen und Menschenrechtsverletzungen ,sowie Ausbeutung der Arbeitskraft und unterlassener Förderung verdient, müsste in erster Linie Frau Ryback, geb. Schreyer berücksichtigt werden, denn ihr Martyrium nahm seinen Anfang in der Nazizeit und endete nicht mit der Befreiung durch die Alliierten , sondern setzte sich fort bis zum Jahre 1970.

Durch den fast 30 jährigen Aufenthalt im Kalmenhof entstanden schwerste seelische Traumata sowie ein verheerendes Defizit an sozialen und kulturellen Erfahrungen, Analphabetismus infolge fehlender Beschulung, sowie Berufslosigkeit und das Fehlen jeglicher Schulischer und Beruflicher Förderung.

Auch die drei Kinder der Frau Schreyer haben durch die frühe, willkürliche Trennung von der Mutter irreparable seelisch-geistige Schäden davon getragen.

Ich bitte Sie deshalb, Ihre bisherigen Entscheidungen noch einmal gründlich zu überdenken und erwarte Ihre geschätzte Antwort

Mit freundlichen Grüssen


Es hat sich nun das erste mal gejährt die Versamlung vom 6. Juli 2006 in Idstein Veranstahlter der LWV Hessen


Heinz Schreyer
Schwalbacherstr.57
69326 Frankfurt Ffm,den 18.06.2997

An den LWV Hessen
Kassel

Frau Schön-Hut Keil

Betreff : Zurück Führung zur Veranstaltung von 9.Juni 2006
Aus der Geschichte lernen.
Ein Jahr ist nun zeit der Veranstaltung in Idstein Vergangen, und was hat sich für die
Ehemaligen Kalmenhof-Kinder verändert oder in wie weit ist der LWV Hessen ihnen
In irgend einer form entgegen gekommen.


In der Resolution heißt es.
Der Landeswohlfahrtsverband Hessen spricht sein tiefes bedauern über die damaligen Verhältnisse in seinen Heimen aus und entschuldigt sich bei den ehemaligen Bewohner innen und Bewohner die Körperlich und psychische Demütigungen und Verletzungen erlitten haben.

Also ein Schuld Geständnis von seiten des LWV Hessen aber ohne das sie auch eine Konsiequent da raus gezogen habe.


Sehr geehrte Frau Schön-Hut Keil

Nun Jährt sich die Veranstaltung zum ersten mal. Herr Brückmann hielt eine Rede und es wurden viele Diskusionen geführt. Viele andere Redner und Rednerinnen meldeten sich zu Wort. Aber den Kern unserer Erwartungen, zog man nicht in betracht, an zu sprechen. So konnte ich froh sein, das Herr Peter Wensierski aus seinen Buch vor gelesen hat. Auch wählte
er den Kapitel, wo es um meine Mutter Elfriede Schreyer ging.
Sie haben nicht die Vorstehlungs Kraft wie ich mich in den Moment gefühlt habe, das alles noch mal vor gelesen zu bekommen. Meine Erinnerung an das was meiner Mutter und mir angetan wurde, sah ich wieder vor meinen geistigen Auge. Es wurde in mir zu einen Kampf zwischen
Hass und Verachtung zu denen, die es Angerichtet haben, ja selbst zu denen, die da sagen aus der Geschichte lernen und doch nichts gelernt haben.
Was ich als Teilnehmer von der Veranstaltung mit nehmen konnte, war ihre zusage eine Überprüfung im Härte Fahl meiner Mutter eine einmal Zahlung durch den NS Fon zu bekommen
Auch die Aussage : Wir wollen die Akten transparent machen und wollen in Zukunft wenn Forderungen z.B. nach Entschädigungen gestellt werden alles tun was in unser Macht steht, um zu helfen auch die Offenlegung von entsprechenden Unterlagen.

Wie ihnen ja bekant sein wird, sind Anträge auf Entschädigung von seiten der Rechtsabteilung des LWV Hessen ab gelehnt worden. Z.B. Anträge von Volker Spiegler, Günter Klefenz,
Michael Börner / Fritz und Heinz Schreyer.
Ich habe aber von meiner Seite aus, einen Schriftlichen Einspruch auf die ablenung meines Ent-
schädigungs Antrag an den LWV Hessen Rechtsabteilung geschickt, aber bis heute noch keine Antwort bekommen.
Ist es möglich, da ich dies nicht durch einen Rechtsanwalt gemacht habe, hat man meinen Einspruch nicht für ernst genommen?

Auszug aus der Tagesdokumentation vom 9.Juni 2006 in Idstein

LANDESDIREKTOR DES LWV HESSEN / UWE BRÜCKMANN
dies sehe ich als große Chance für die notwendige Aufarbeitung der Vergangenheit an. Die Aufarbeitung der Vergangenheit ist Voraussetzung für den Blick nach vorn.

PRIV DOZ. DR. / CHRISTINA VANJA: KASSEL
Der Rückblick in die Geschichte tröstet über Persönliches Leid nicht hinweg.

DIE VERDRÄNGTE GESCHICHTE DER HEIMKINDER
Dies empfand ich Persönlich als besten licht Blick der Veranstaltung.

PROF: DR. CHRISTIAN SCHRAPPER
Das Verdrängte kehrt wieder-kann aus diesen Geschichten gelernt werden ?

DR. HANS -ULRICH KRAUSE
Fragen

1. Was wurde gelernt und was waren die Folgen ?
2.Wo stehen wir heute ? Erfolge und rückwärts gewandte Entwicklungen
3.Das Problem unzureichender Fachlicher Klarheit
4.Das Problem institutioneller , organisationeller Festlegungen
5. Das Problem unklaren Rechtsbewusstseins.

Frau Schön-Hut Keil ! Sie werden nie die Vorstellung ‘s Kraft erreichen, sich je mals in die heutige Situation der ehemalige Heimkinder zu versetzen .Sie selber haben ja gesagt, wir haben die Einzelfälle ( meine Mutter E.Schreyer ) Ich würde ihnen einfach nur anbiten, weil ich ihren Einzelfall jetzt nicht so gut kenne. I komme gleich noch mal zu ihnen .Ich habe da noch eine Idee, ihrer Mutter betreffend. Aber ich würde das jetzt ungern hier vor dem Publikum machen wollen Okay. Diese Idee hat sich ja dann doch zerschlagen, weil es von NS Fon ab gelehnt wurde.

Meine Mutter sagte mir bei unseren gemeinsamen Besuch im Kalmenhof 2006
Wenn die Bäume das Gebüsch und der Weg, wo die Busse standen reden könnte, würden sie berichten, wie viele Menschen hier abtransportiert wurden.

Die Geschichte meiner Mutter und deren viele Anderen, war für Sie ( den LWV ) nie ein Problem, den Sie haben es nie zu ihren Problem gemacht.
Und ich als der Sohn von Elfriede Schreyer frage mich, warum hat meine Mutter drotz den vielen Leid, was man ihr an getan hat, den glauben an den Menschen nie verloren.
Ich selber bin nun gute 50 Jahre alt und kann meine Mutter nicht einmal Zärtlich in die Arme nehmen und sagen ich liebe dich. Wir hatten nie die Chance im Kalmenhof eine Familie sein zu dürfen .Sie war das Friedschen und ich war das Kind von ihr.Nicht mehr und nicht weniger.

Gesch. Von Heinz Schreyer

P.S. Es sei noch gesagt,das ich mit zusammen arbeit von Ursula Fritz Menschen vom Kalmenhof gefunden habe.
Holger Fleicher, Arno Breuer, Angelika Rohtgerber,Johan Schepp,Heinz Michels und Andresa Müller.Der Kontakt mit ihnen ist gerade in auf bau.

Zeit 2004 versuchen wir Menschen von der damalige Zeit aus dem Kalmenhof zu finden.Auch waren wir bei Vielen Veranstaltungen von den ehemaligen Heimkinder.Der, der sich als Sprachrohr der emaligen Kalmenhöfler aus erkoren hat, sah nur seine eigene sache und verfolgte sich auch, wo bei er seine neben Leute vergessen hat. Er ging bei der Geschäft-Stehle LWV Kassel ein und aus.Er war so zu sagen an der Basiis.Wir! aber besonderst Michael Börner Fritz hatte keine Unterstützung durch das Sprachrohr H.P.J. den LWV Hessen oder den heutigen SPZ Kalmenhof.Und das macht sich heute bei ihn selber und seiner Umweld sehr bemerkbar.Er ist wieder zum Opfer geworden und hat sich sehr zurück gezogen ins sich selber. Da bedarf es mehr als eine Tehrapi .

Ich von meiner seite aus, habe vieles selber in die Hand genommen.wo bei ich Menschen die das Offentliche Leben mit gestahltet haben, angeschrieben habe.Hr2,SWF2 die Zeitung Frankfurter Rundschau und den Wiesbadener Kurrir.Ein teil meiner Familien Geschichte konnte ich so in die Öffentlichkeit tragen.
Aber das wichtigste konnte ich für mich Persöhnlich nicht Verarbeiten.
Die Tatsache ! Das sich mein Verhältniss zu meiner Mutter, in Liebe und Zuneigung verändert hat.Es ist so wie es auch in der Zeit beim gemeinsamen Aufenthalt im Kalmenhof war.Wir hatten nie die Chance in Kalmenhof eine Familie zu wärden.Für die damalige Führung war es wichtig, es erst gar nicht so weit kommen zu lassen.Wichtig war es dennen, das meine Mutter funksuinierte in Arbeiten.Den Dinner für andere zu machen.Ausbeuten bis zum exsess.Bezahlt wurde ihre arbeit aber nie.Und das macht sich in der heutigen Rente sehr bemärkbar,den sie bekommt keine Rente.Ihr Platz im Alten Pflegeheim und ihr Taschen geld bezahlt der Stat.Hätte ich genug Gelder, würde der Stat noch zu mir kommen, ob ich nicht auch noch einen teil bezahlen könnte.

Heute bin ich gute 50 Jahre alt, ja ich habe Meine Mutter in vielen Dingen geholfen und meine Mutter ist in zwichen 76 Jahre. Aber vom Familien Leben teumt sie immer noch.Das war ihr Traum, den sie Jahre lang getreumt hat.Ich bin natürlich für meine Mutter da, den das bin ich ihr nach all dem Verpflichtet.Manches mal würde ich sie so gerne in die Arme nehmen und ihr über den Kopf streicheln, auch wenn mein Herz blutet ich kann es nicht.Irgend etwas hält mich zurück. Ich sehe ihre Sehnsucht in den Augen, aber ich ihr nicht näher kommen.Der Kalmenhof hat damals ganze Arbeit geleistet in der zerstöhrung unserer Familie.
Und der LWV Hessen! weiss genau was ihre damalige Führung in Fahl Elfriede Schreyer angerichtet hat.

Die heutige Führung des LWV Hessen, hat weder Fingerspitzen Gefühl noch das No Hau sich in der Lage ehemaligen Kalmenhof Kinder zu versetzen.Das einzige was Frau Schön-Hut Keil sagen konnte, bei der Versamlung 6.Juli 2006 wir können kein Geld drucken Und der Leiter des heutigen SPZ Kalmenhof Herr Lang Hagel kam nach der Versamlung zu mir und Bedankte sich bei mir für mein Prfesuneles Verhalten.
Das sagte mir schon alles.

Mit Feundlichen Grüßen
Heinz Schreyer


LANDESWOHLFAHRTSVERBAND

Erste Beigeordnete 34117 Kassel Juli 2007
Ständeplatz 6 - 10



Herrn
Heinz Schreyer
Schwalbacherstr.57
60326 Frankfurt



Sehr geehrter Herr Schreyer

Ihr Fax vom 26.06.2007 habe ich erhalten

Die Tagung in Idstein im Juni letzten Jahres bei der wir uns persönlich begegnet sind, hat mit dazu beigetragen, dass die Schicksale von Kindern und Jugendliche in Heimen in den 50er und 60er Jahren der Öffentlichkeit bewusst geworden sind.

Sie, Herr Schreyer, und viele andere Betroffene haben mit dazu beigetragen, dass dieser Teil der
Geschichte nun aufgearbeitet wird. Im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages gab es dazu eine Anhörung und das Thema wird bundesweit aufgearbeitet werden. Für ihre Mutter ist eine Petition im Hessischen Landtag eingereicht worden.

Die Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen hat sich einstimmig bei den Menschen, die in seinen Einrichtungen untergebracht waren entschuldigt und ich versichere Ihnen, dass wir auch zukünftig allen Betroffenen, die bei uns anfragen ihre Akten und Unterlagen - soweit sie bei uns noch vorhanden sind - zur Verfügung stellen.

Der Landeswohlfahrtsverband wird sich auch weiterhin bei der Aufarbeit dieser Zeit engagieren
und gemeinsam mit allen anderen zuständigen Organisationen zusammenarbeiten.

Auch wenn der Landeswohlfahrtsverband nicht alle Einzelanliegen befriedigen kann, versichere
ich ihnen das ich pesönlich dieses Thema sehr ernst nehme und meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechend handeln

Mit freundlichen Grüßen
Evelin Schönhut-Keil


Das Original Schreiben liegt mir vor
Dieses ist eine ab Schrift vom Original Schreiben.


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Dieses Schreiben macht mir ein Formellen Eindruck.
Frau Schönhut-Keil ist in keinster weisse auf den inhalt meines schreiben eingegangen.Auch hat sie nicht den Kalmenhof angesprochen,in wie weit der LWV Hessen den ehemaligen Bewohner helfen Möchte.
Frau Schönhut-Keil versichert dass sie persönlich dieses Thema sehr ernst nehme. Ihre Mitarbeiterinen und Mitarbeiter entsprechend handeln.
Aber genau wie und wann sie entsprechend handeln, steht noch offen.

Die Petition für meine Mutter, an den Hessischen Landtag, habe ich Frau Zovkic zu verdanken. Sie war im Kalmenhof Dipl. Psychologin und hatte auch viel mit meiner Mutter zu tuhn.Auch kent sie die ganze Leidens-Geschichte meiner Mutter und mir.
Der LWV Hessen hat bis heute, nichts für meine Mutter unternommen ihr in irgend einer weisse entgegen zu kommen oder zu helfen.
Mit den Petition Antrag für meine Mutter an den Hessichen-Landtag, kann sich der LWV nicht schmücken, den das ist der verdinst von Frau Zovkic.

Momentan hält sich der LWV Hessen in sachen ehemalige Heimkinder doch sehr zurück.

Heint Schreyer